Wings for Life World Run 2016 – Catch me!

(c)Daniel Grund
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250.000 Menschen erleiden jährlich eine Querschnittslähmung. 250.000 Menschen deren Leben sich von einem Tag auf den Anderen ändert.

Der Wings for Life World Run wird die Zeit nicht zurückdrehen können, aber die Stiftung hat eine Motivation – Die Zukunft derer Menschen zu ändern und die Forschung zu unterstützen. Denn es ist möglich etwas zu Ändern. Und jeder kann zu der Forschung beitragen.

Denn bahnbrechende Entdeckungen von Prof. Dr. Sam David im Jahr 1981 und Anfang der 1990er-Jahre von Prof. Dr. Martin Schwab zeigten, dass verletzte Nervenzellen im Rückenmark nach bestimmten Behandlungen sehr wohl zur Regeneration fähig sind.

(Zitat von der Wings for Life Webseite)

(c)Daniel Grund
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Am 23. Januar 2016 trafen wir uns – etwa 15 Blogger, die unter Anderem von Edith eingeladen wurden – in München zum Laufen. Einem gemeinsamen Lauf mit Florian Neuschwander (Sieger aus Deutschland mit 74,5km) und Gesamtsieger Lemawork Ketema mit 79,9km.

Während des Laufes durften wir dann auch die neue Wings for Life World Selfie Run APP testen – deren Name viele etwas verwirren dürfte. Ziel ist es nicht so viele Selfies von sich innerhalb eines bestimmten Zeitraumes zu machen, sondern das Wings-For-Life-Feeling anhand der App nachzuerleben und sich selbst zu testen.


Was macht den Wings for Life World Run so besonders?

Florian Neuschwander ( middle ) and Lemawork Ketema ( 3rd from left ) with participants at the Wings for Life World Run event in Munich 23rd of January 2016 (c)Daniel Grund
Florian Neuschwander ( middle ) and
Lemawork Ketema ( 3rd from left ) with participants at the Wings for Life World Run event in Munich 23rd of January 2016
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Die Idee hinter dem Wings for Life World Run ist nicht nur einen einfachen Lauf mit einer fest definierten Ziellinie zu absolvieren, sondern vor einem Wagen „dem Catcher-Car“ wegzulaufen, der einen früher oder später einholen wird. Das Catcher-Car schiebt also die Ziellinie vor sich hin.
Wenn am 8. Mai zeitgleich der Startschuss in 33 Ländern fällt (In Deutschland findet der Lauf in München statt) laufen alle los. Nach einer halben Stunde startet das erwähnte Catcher-Car und erhöht nach und nach seine Geschwindigkeit. Wenn dich das Catcher Car dann überholt bist du raus.

Die Startgebühr von 39€ geht ohne Abzüge an die Rückenmarksforschung – Alle Administrationskosten werden von Sponsoren getragen. Wer nicht vor Ort mitlaufen kann, kann dennoch über die Wings for Life World Selfie Run App (die man auch im Training verwenden kann) mitlaufen. Die App ist im Gegensatz zum Vorjahr kostenlos. Es wird aber hin und wieder auf die Spendenmöglichkeit hingewiesen.


Nach der Dusche, in einem der exquisitesten Fitnessstudios die ich je gesehen habe, ging es mit dem Abendprogramm weiter.

(c)Daniel Grund
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Wir trafen auf Wolfgang der nicht mitlaufen konnte. Warum? Er gehört zu Denjenigen denen wir mit der Teilnahme am offiziellen Lauf und durch Spenden an die Wings For Life Stiftung helfen können. Die meisten Querschnittslähmungen passieren in nur seltenen Fällen bei Extremsportarten. Bei ihm war es aber der Fall.

Seit seinem Unfall kann er viele  Extremitäten nicht mehr bewegen. Bei ihm sind es nicht nur die unteren Extremitäten, die er nicht bewegen kann, sondern auch die Hände und Finger. Trotzdem bewältigt er seinen Alltag mit Bravour.


Ich selbst werde dieses Jahr in München nicht starten können (es ist einfach zu weit weg), aber dennoch werde ich versuchen mit der Selfie Run App dieses Jahr am 8. Mai dabei zu sein.

Ein Bild vom gemeinsamen Lauf - Wer entdeckt mich? (c)Daniel Grund
Ein Bild vom gemeinsamen Lauf – Wer findet mich?
(c)Daniel Grund

 

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