26. Mitternachtslauf in Heiligenhafen [25.07] – 10km

25.07? Ist das schon wieder so lange her. Ich weiß nicht wie es euch so ergeht, aber irgendwie rennt die Zeit so schnell.
Und wenn man derzeitig einen Blick rauswirft sieht man dies auch deutlich am Wetter.

Ich war vor dem Mitternachtslauf in Heiligenhafen wirklich kräftig am Überlegen ob ich überhaupt starten sollte. In der wohl fast wärmsten Woche des Jahres hat sich mein Kreislauf / Körper einmal richtig flach gelegt. Es ging nichts mehr. Kopfschmerzen, Kreislauf und ein sehr gereizter Magen machten die Woche wirklich zu einer kleinen Katastrophe.
Am Donnerstag wurde es dann leicht besser und am Freitagmorgen – nach einem 3km Kurzlauf – dachte ich, dass ich den Lauf auch ohne Probleme durchstehen müsste.

Falsch gedacht. Am Abend ging es mit Tobi, Basti und Dirk nach Heiligenhafen. Nach 1,5 Kilometern musste ich sogar das Einlaufen abbrechen und mal schnell verschwinden.
Der Start kam dann näher. Selbst an der Startlinie war ich noch kurz davor abzubrechen. Ich ordnete mich dennoch in der zweiten/dritten Reihe ein.
Der Startschuss fiel und man lief eine halbe Sportplatzrunde bis man anschließend an die Straße kam. Aber nach 100 Metern sagte mir mein Kopf und Magen schon „Wieso? Ist doch sinnlos“.
Ich überlegte, aber lief dann doch weiter.
26. Mitternachtslauf Heiligenhafen 2014

Das Tempo gefiel mir und fühlte sich auch gut an. Bis Kilometer 5 verlief dann auch alles gut. Dann bemerkte ich wieder meinen Magen.
Problem war: Egal in welche Richtung ich nun gelaufen wäre hätte ich noch 4 bzw. 5 Kilometer bis zum Start-/Zielbereich gebraucht. Dann laufe ich halt mit gedrosseltem Tempo weiter.

Nach 37:19min war ich dann als 10. im Ziel. Auslaufen ließ ich dann auch sein und genoss dann die Dusche. Nach dem alle dann fertig waren ging es wieder Richtung Kiel. Um halb 2 lag ich dann auch endlich im warmen Bett.

Was lernen wir daraus: Gute Frage. Eigentlich ist meiner Vernunft was das angeht mittlerweile deutlich besser, aber hier habe ich mich einfach verschätzt. Am Ende war es aber auch nicht falsch den Lauf noch zu Ende zu laufen, da mir die Zeit dann auch egal war.

Nächstes Mal wird es dann sicherlich wieder besser laufen.

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