Lauf zwischen den Meeren 2012 (Staffel: The Runaways)


Bevor ich hier jetzt anfange über den Lauf zwischen den Meeren 2012 zu berichten möchte ich erstmal ein großes DANKE an Jens und Tobi Bünjer aussprechen. Jens Bünjer ist der Hauptsponsor der Runaways. Er ist aber nicht nur Sponsor, sondern auch die begleitende Person bei den Staffelläufen. Sponsert die Verpflegung, Unterkunft und ist dazu noch Chauffeur der Runaways.
Tobi Bünjer ist der Organisator. Ohne ihn würde niemals eine Staffel zusammenkommen.
Genauso noch ein Dankeschön an Torben Herber, der „Sprecher“ der Runaways. Du konntest zwar dieses Jahr nicht mitlaufen, aber beim nächsten Lauf bist du dann auch wieder vorbei. Danke fürs Anfeuern!

Das war mal ein anstrengendes Wochenende. Am vergangenen Freitag war ich noch auf dem Abiball vom Ernst-Barlach-Gymnasium als Fotograf unterwegs und noch am selben Abend (gegen kurz nach 11) ging es für mich noch Richtung Damp.

Um 12 war ich dann bei unseren zwei Hütten angekommen und schlief auch sehr schnell ein. Um 6Uhr war schon wieder Aufstehen angesagt. Seltsamerweise war ich relativ fit um 6 Uhr. Klar, länger Schlafen kann man immer, aber es reichte aus. Mit ein wenig Kaffee intus und 3 Brötchen ging es um kurz nach 7 auch schon mit zwei Autos los.
Ich hatte noch lange Zeit. Als Erstes lief Tobi in Husum los. Wir waren von Anfang an unter den Top 10. So konnte es weitergehen.
Die Zeiten der einzelnen Läufer und den ausführlichen Bericht werdet ihr in den nächsten Tagen auf the-runaways.net finden!

Um 12:20 war ich dann an der Reihe. Ich lief die Strecke Fahrdorf – Fleckeby. 8,1km.
Vor der Übergabe fühlte ich mich nicht recht fit. Das Wetter tat auch sein Bestes dieses Gefühl zu verstärken. Dann kam auch unser Läufer. Die Übernahme klappte Reibungslos.
Das Streckenprofil hatte ich mir zuvor schon einige Male angesehen. Keineswegs flach für uns im hohen Norden.

Ein Läufer war vor mir, den ich einholen konnte. Beim Start auf dem Sportplatz in Fahrdorf war es noch recht kühl, aber plötzlich kam die Sonne raus und es war keinesfalls mehr kühl. Ich bekam eine leichte trockene Kehle. Egal. Ich hielt an meinem Tempo fest. Wollte nicht langsamer laufen. Die Strecke? Einsam. Die Personen konnte man an zwei Händen abzählen. Das Internat/Gymnasium Louisenlund kam in Sicht. Man sieht das dort nobel aus.
Die letzten Steigungen machten mir zu schaffen. Immer wieder hörte ich nur „gleich geschafft“. Ich bog noch um eine Kurve und war auf dem Platz in Fleckby. (Dem besten Wechselpunkt beim LzdM).
Anfangs erschöpft, ging es dann mit den dort wartenden Runaways weiter.
8,1km in 3:34/km (28:56min). Sehr zufrieden, aber ich war ja nochmal dran.

Am Ende war ich also nochmal dran: Von Waabs nach Damp. Wir waren derzeitig auf dem 10 Platz. Der Borener SV war genau vor uns. Ich konnte den Läufern von Anfang an sehen, spürte aber auch, dass ich doch etwas zu viel Energie in die erste Strecke gesteckt hatte.
Die anderen Läufer der Runaways fuhren zwischenzeitlich an der Straßenseite längs und motivierten mich den Läufer einzuholen. Das war sowieso mein Ziel, aber zwischenzeitlich zog er ganz schön an. Würde er sein Tempo halten?
Ich kam immer näher an ihn heran und konnte ihn nach ca. 4km überholen. Jetzt hieß es das Tempo zu halten. Ich drehte mich nicht mehr um. Ich wollte nur noch eins: Endlich im Ziel sein. Die letzten Kilometer zogen sich in die Länge.

Die letzten 1,5km. Ich konnte das Ziel schon sehen, aber es waren noch viele Meter. Die Meinung der anderen Läufer von den Runaways „Du sahst fertig aus“. Teilweise ja. Ich wollte den Läufer vom Borener SV ja auch bekommen und auch genügend Abstand aufbauen.
Die letzten 300 Meter. Wir liefen gemeinsam ins Ziel.
„Michael nicht so schnell, wir müssen die Fahne hochhalten!“ (Ups ;) )
Im Ziel bekam ich dann eine schöne Sektdusche. Nach einem Schluck aus dem großen Erdinger Glas (alkohlfreies Erdinger) sprang ich dann noch in die Ostsee. War nicht mal so kalt, wie einige jetzt vielleicht denken.
Die letzten 8,6 bin im am Ende also in 3:41min/km gelaufen (31:37min)

Mit dem 9. Platz waren wir sehr zufrieden. Mit einer Gesamtzeit von 06:12:03 Stunden konnten wir auch zufrieden sein, auch wenn wir mindestens unter 6:10h das Ziel erreichen wollten.
Wer den Zieleinlauf (und Ergebnisse) noch sehen möchte kann dies bei davengo.com tun.

Am Abend wurde noch zusammen gegrillt und Abends noch ein wenig gefeiert.

Im Gegensatz zu vielen Läufern habe ich mich schon einige Wochen zuvor entschieden nicht beim Gettorf-Lauf teilzunehmen, da ich 1. lieber den Abend noch mit den Runaways genießen wollte und 2. ein wenig Regeneration gut tut.

Diese Woche spüre ich das anstrengende Wochenende sehr beim Laufen.
Montag machte ich noch eine Laufpause, aber Dienstag (10km) und heute (8km) gab es je einen (Tempo-)dauerlauf.
Morgen gibt es noch eine kurze (6-8km), aber schnelle Einheit.
Am Freitag werde ich zusammen mit Tobi noch beim Holstenköstenlauf (10km) antreten. Ich bin mal gespannt, was für eine Zeit am Ende herauskommt.
Was dabei herausgekommen ist, werdet ihr dann ja auch wieder hier lesen.

Achja: Am Sonntag steht dann auch schon der nächste Staffellauf mit den Runaways wieder an: Kreis-Lauf Plön.
Berichte folgen dann im Laufe der nächsten Woche.

One thought on “Lauf zwischen den Meeren 2012 (Staffel: The Runaways)

  1. Das nenne ich mal eine ausgedehnte Wettkampfphase. Ganz schön straffes Programm ;). Deine Zeiten können sich aber auch wirklich sehen lassen. Weiter so und Daumen hoch ;).
    LG LF

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