Das Laufjahr 2011 – Ein Rückblick

Das Jahr 2011 ist vorbei. Die Jahreskilometeranzeige wieder auf 0 gesprungen. Aber eines bleibt. Ein turbulentes Laufjahr.
Einiges erreicht, einiges verfehlt, mit einigen kleinen/größeren Verletzungen/Verletzungspausen zu kämpfen gehabt.

Es wird Zeit das Jahr nochmal Revue passieren zu lassen.

1. Winterlaufserie Dänischer Wohld 1. Lauf
Der erste Lauf im Jahr gab von Anfang an schon einen Ausblick auf das Jahr. Die Zeit auf der Distanz 7,36km mit 00:29:01 (Pace: 3:56) zufrieden stellend. Wäre es nicht zu Streckenproblemen gekommen (Strecke wurde durch falsch positionierte Streckenposten extrem verkürzt) wäre schon eine gute 10km-Zeit herausgekommen.

1. Winterlaufserie Dänischer Wohld 2. Lauf
15km – Pace 4:01 – Zeit 1:00:08
Zu dem Zeitpunkt war ich damit auch sehr zufrieden. Beim später stattfindende Gettorf-Lauf, der ein Kilometer länger ist, war ich sogar langsamer. Aber später mehr dazu.
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Was hörst du eigentlich beim Sport für Musik? [1]

Hin und wieder taucht doch die kleine Frage auf, welche Lieder ich so beim Laufen höre.
In dieser Serie versuche ich euch in regelmäßigen Beiträgen immer wieder 5 Songs vorzustellen, die mich beim Sport einfach treiben.

1. Eye of the Tiger (Survivor)
Dieser Song muss einfach auf jedem Player vorhanden sein. Motiviert und macht Spaß.
Steckt in uns allen nicht ein kleiner, großer Kämpfer ;)

2. GORE-TEX Keep on Running
Wer etwas vom Transalpine-Run gehört hat, wird auch diesen Song kennen. Rockt! Und wer die Trailer zum Transalpine-Run kennt, bekommt bei diesem Song ständig eine Gänsehaut.
Den Song kann man sich kostenlos und legal runterladen: Transrockies Run (Linke Navigationsleiste)

3. The Killer – Brightside
Einfach gut.

4. Turn Around (Flo Rida)
Auch wenn der Song nicht ganz dem Herzrhythmus entspricht (aber darauf achte ich grundsätzlich bei der Songauswahl nicht), macht es Spaß dazu zu laufen. Unbekannt sollte dieser Song nicht sein ;)

5. DJ Mix – 10 KM The Next Level Mix
Die Kontor Sports Alben sind selbst schon eine Empfehlung. Ich freue mich immer wieder auf Neuerscheinungen, da man die Songs (wenn man sie fast täglich hört) schnell tot hört.
Der 10km “The next Level Mix” wird für die meisten Leute längenmäßig ausreichen. Eine Stunde ist für die meisten wohl schaffbar :)

Feliz Navidad


Nachdem ich meinen gestrigen Weihnachtslauf schon nach wenigen Metern abbrechen musste (Schmerzen in der Wade – leider bekannte Probleme), kam ich also erst heute dazu ein “Weihnachts”foto zu machen (oder besser gesagt – machen zu lassen (Fotografin: Meine Mutter ;) ).

Heute lief es auch wieder Runde. Voltaren und Magnesium helfen doch sehr schnell. Trotz seltsam schwerer Beine ein 10km Trainingslauf hinter mich gebracht. (Pace:4:08).

Nun wünsche ich euch also noch ein schönes “Restweihnachtsfest”. Genießt das Essen, aber vergesst das Training nicht. Wobei: Bergab sind kugelrunde Läufer schneller ;)

Und da es ja in Kiel derzeitig nicht wirklich schneit, lasse ich es hier im Blog schneien ;)

Nikolauslauf Klausdorf 2011 [04.12.2011]


Da habe ich den Bericht tatsächlich noch nicht veröffentlicht. Nun aber ;)

Was war denn das für ein “schönes” Wetter.
Schon am Samstag nur Sturm, Hagel, Regen und Gewitter. Ich wollte eh einen Ruhetag vor dem Wettkampf haben.
Eine halbe Stunde war ich trotzdem mit dem Rennrad auf dem Rollentrainer “unterwegs”.

Sonntagmorgen. 8 Uhr. Es regnet, hagelt, stürmt und gewittert.
Aufstehen, duschen, ein kleines Frühstück und auf geht es zum Nikolauslauf.
Ich war froh nur die 10km Strecke gewählt zu haben. Es ist schließlich der erste kürzere Wettkampf seit dem Lübeck Marathon.
- Ein kurzes Dankeschön, an Sven der mich hingefahren hat. Wenn man schon in der Nähe wohnt :D
Vor Ort traf ich noch auf Tobias Bünjer von den Runaways.. Ich selber startete heute wieder für die SG Fördesparkasse.

Der Sportplatz sah rutschig aus. Vor allem der Übergang zur Laufbahn.
Um 11 Uhr war den der Start für die 10km-Strecke. Es schien so, als würde es trocken bleiben.
Der Start doch mal wieder sehr schnell. Die typischen Verdächtigen vor mir: u.a. Claudius Michalak, Christian Hoffmann, Tobias Bünjer.
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Eine Erholungspause (von Wettkämpfen)

Auch den morgigen geplanten Wettkampf (Schönkirchener Herbstlauf) werde ich ausfallen lassen.
Ich bin seit dem Lübeck Marathon noch nicht wieder vollständig regeneriert und auch in letzter Zeit sehr erschöpft.
In den letzten Trainingseinheiten habe ich versucht wieder Tempo reinzubekommen, aber ich bin noch nicht zufrieden.

Es ist noch nicht wieder dir richtige Zeit für einen Wettkampf.
Wenn ich es jetzt schon merke, dass es nicht so läuft, wäre die Teilnahme am morgigen Wettkampf falsch.
In den letzten Trainingseinheiten machte sich auch die Hüfte und das rechte Knie leicht bemerkbar.
Vorsichtshalber werde ich in den kommenden Woche zum Orthopäden gehen.

Demnächst werde ich dann auch das Laufjahr 2012 planen.

Lübeck Marathon [23.10.2011]

Lübeck Marathon

Lübeck Marathon


Ich bin wieder hier, in meinem Revier.
So schön ein Marathon auch ist. Man ist danach wirklich wieder froh, im warmen Zuhause zu sitzen/liegen und zu entspannen und seine Gedanken vom Marathon zu sortieren.

Am Besten ich fange mal am Anfang an.
Da ich am Samstag schon um 9 ins Bett ging war für genug Schlaf gesorgt.
Am Sonntag um Viertel vor 6 aufzustehen, muss man trotzdem nicht jedes Wochenende haben.
Geduscht, leichtes Frühstück (3 Toast mit Honig) und nachdem die letzten Vorbereitungen abgeschlossen waren, ging es um halb 7 Richtung Lübeck.
> An dieser Stelle möchte ich meiner Mutter danken, die mich heute hin- und zurückgefahren hat, Fotos geschossen hat und mich nach dem Marathon in Beobachtung hielt. Danke!
> Alleine würde ich nie zu einem Marathon fahren. Man kann seinen Körper einfach nicht einschätzen, wie er auf so einen Hochleistungssport reagiert.
Viertel vor 8 waren wir dann beim Haerder Center in Lübeck, bei der Startunterlagenausgabe, angekommen. Nun war noch viel Zeit bis zum Start.
Ich vertrieb mir die Zeit mit Musik hören, um mich nochmal mental auf den Marathon vorzubereiten.
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Gedanken vor dem Lübeck Marathon – Morgen ist es soweit!


Den Trainingsplan für die letzte Woche habe ich gut durchgezogen. In dieser Woche war dann die schwierigste Phase des Marathontrainings.
Tapering. Erholung & Regeneration. Die Füße ruhig zu halten ist echt nicht einfach. Es gab zwar 3 Trainingseinheiten, die waren aber so kurz, dass es sich fast nicht lohnt loszulaufen. ;)
Von Montag bis Mittwoch habe ich mich versucht proteinreich zu ernähren. Von Donnerstag an bis heute gab es Kohlenhydrate. Lecker.

Auch die Statistik sagt Gutes voraus. Minimale Müdigkeit, hoher Fitnessgrad.
Ich fühl mich heute zwar etwas müde, aber 2 Tage ohne Sport sind irgendwie anstrengend ;)

Vorhin habe ich noch mal meine Playlist für den Marathon überarbeitet. Ausnahmsweise laufe ich mit Musik. Hier in Deutschland ist es ja noch erlaubt.

Die Klamotten & sonstige Sachen sind soweit gepackt. Mein Garmin aufgeladen, der Zeitplan gedruckt.

Tja, viel bleibt nun auch nicht mehr zu sagen/schreiben.
Ich fühle mich ganz in Ordnung. Ich bin sehr gespannt, wie es morgen laufen wird. Wie es mir auf der Strecke ergehen wird und wie anstrengend die Ansteigungen (vor allem der Herrentunnel) sein werden.

Vorwerfen kann ich mir nichts. Ausreichend trainiert habe ich.
Was nun noch schief gehen könnte ist, dass ich mich morgen einfach nicht wohl fühle, ohne Grund schwere Beine habe oder es eine totale Wetteränderung gibt.

Voraussichtlich werde ich morgen Abend einen kurzen Bericht (oder auch einen vollständigen & längeren Bericht) zum Lübeck Marathon hier im Blog veröffentlichen.
Bis dahin!

Euer
Michael

Gedanken vor dem Lübeck Marathon [1] – 2 Wochen to


Im Post “Gründe, wieso der Lübeck Marathon besser laufen wird” beschrieb ich einige Gründe, wieso es besser laufen wird.

Nach dem New York City Marathon Tune-Up war ich etwas enttäuscht, da der Lauf relativ schief ging. Keine gute Zeit.

Vor dem New York City Marathon – Tune Up Wettkampf lief es im Training nicht unbedingt so wie gewollt. Schwere Beine und einige andere Faktoren, die das Training nicht unbedingt verbesserten. Nach einig paar zusätzlichen Regenerationstagen lief es dann wieder.

Mir schwirrt eigentlich nur noch der 23. Oktober im Kopf herum.
Im anderen Artikel schrieb ich, dass ich insgeheim mit dem Gedanken der magischen sub3 spiele, aber ich habe festgestellt, dass es derzeitig zu früh ist.
Vielleicht an einem perfekten Tag, wo es wirklich perfekt läuft wäre es möglich. Derzeitig denke ich mir, dass das Ziel zu hoch gegriffen ist.

Mir würde es vollkommen reichen unter 3:10:00 ins Ziel zu kommen. Möglich ist es, aber wie es letztendlich laufen wird, werde ich erst während des Marathons sehen.

Die Vorbereitungen für den Marathon laufen derzeitig gut.
4 Lange Läufe an den letzten 5 Wochenenden (ein Wochenende musste ich ihn aufgrund von einer Erkrankung ausfallen lassen). 3x30km und 1x 35.

Planung für diese Woche:
Für diese Woche sind noch 2 ruhige Dauerläufe, ein schönes Intervalltraining, sowie noch ein kürzerer Tempodauerlauf geplant.
Für das kommende Wochenende ist noch ein ruhiger 20km Lauf geplant, bei dem ich noch ein paar Anstiege mitnehmen werde.

In der nächsten Woche folgt dann die Taperingphase.

Ich freue mich schon wie verrückt auf den Lübeck Marathon.
Nächste Woche werde ich mich nochmal melden und die letzten Infos rausrücken.

ING New York City Marathon Tune-Up [25.09.2011]


Zufällig war ich zu dem Zeitpunkt mit meinen Eltern in New York [Danke fürs mitnehmen] im Urlaub.
New York ist schon gewaltig.
Zuvor waren wir noch 5 Tage in San Francisco.
Am 24.09. ging es dann von San Francisco nach New York. Immerhin auch 6 Stunden Flug.
Wer mich kennt, weiß, dass ich lange Flüge/dauerhaftes Sitzen nicht ausstehen kann. Aber was tut man nicht alles für USA.

Vorbereitet habe ich mich nicht auf den Lauf. Es sollte auch eher ein einmaliges Spaßerlebnis sein.
Aber weiter im Text.
Nach den 6 Stunden Flug waren wir dann gegen 18 Uhr im Hotel – nähe Broadway – angekommen.
Die Luft erschlug einen förmlich. 25°C und eine Luftfeuchtigkeit von ca. 80%.
Wenn man die derzeitigen Temperaturen und reine Luft aus Kiel gewöhnt ist, dann ist das grausam. Noch ein Restaurant gesucht, damit ich Pasta essen konnte und kurz danach ging ich auch schon ins Bett.
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