Nikolauslauf Klausdorf 2011 [04.12.2011]


Da habe ich den Bericht tatsächlich noch nicht veröffentlicht. Nun aber ;)

Was war denn das für ein “schönes” Wetter.
Schon am Samstag nur Sturm, Hagel, Regen und Gewitter. Ich wollte eh einen Ruhetag vor dem Wettkampf haben.
Eine halbe Stunde war ich trotzdem mit dem Rennrad auf dem Rollentrainer “unterwegs”.

Sonntagmorgen. 8 Uhr. Es regnet, hagelt, stürmt und gewittert.
Aufstehen, duschen, ein kleines Frühstück und auf geht es zum Nikolauslauf.
Ich war froh nur die 10km Strecke gewählt zu haben. Es ist schließlich der erste kürzere Wettkampf seit dem Lübeck Marathon.
- Ein kurzes Dankeschön, an Sven der mich hingefahren hat. Wenn man schon in der Nähe wohnt :D
Vor Ort traf ich noch auf Tobias Bünjer von den Runaways.. Ich selber startete heute wieder für die SG Fördesparkasse.

Der Sportplatz sah rutschig aus. Vor allem der Übergang zur Laufbahn.
Um 11 Uhr war den der Start für die 10km-Strecke. Es schien so, als würde es trocken bleiben.
Der Start doch mal wieder sehr schnell. Die typischen Verdächtigen vor mir: u.a. Claudius Michalak, Christian Hoffmann, Tobias Bünjer.
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Eine Erholungspause (von Wettkämpfen)

Auch den morgigen geplanten Wettkampf (Schönkirchener Herbstlauf) werde ich ausfallen lassen.
Ich bin seit dem Lübeck Marathon noch nicht wieder vollständig regeneriert und auch in letzter Zeit sehr erschöpft.
In den letzten Trainingseinheiten habe ich versucht wieder Tempo reinzubekommen, aber ich bin noch nicht zufrieden.

Es ist noch nicht wieder dir richtige Zeit für einen Wettkampf.
Wenn ich es jetzt schon merke, dass es nicht so läuft, wäre die Teilnahme am morgigen Wettkampf falsch.
In den letzten Trainingseinheiten machte sich auch die Hüfte und das rechte Knie leicht bemerkbar.
Vorsichtshalber werde ich in den kommenden Woche zum Orthopäden gehen.

Demnächst werde ich dann auch das Laufjahr 2012 planen.

Lübeck Marathon [23.10.2011]

Lübeck Marathon

Lübeck Marathon


Ich bin wieder hier, in meinem Revier.
So schön ein Marathon auch ist. Man ist danach wirklich wieder froh, im warmen Zuhause zu sitzen/liegen und zu entspannen und seine Gedanken vom Marathon zu sortieren.

Am Besten ich fange mal am Anfang an.
Da ich am Samstag schon um 9 ins Bett ging war für genug Schlaf gesorgt.
Am Sonntag um Viertel vor 6 aufzustehen, muss man trotzdem nicht jedes Wochenende haben.
Geduscht, leichtes Frühstück (3 Toast mit Honig) und nachdem die letzten Vorbereitungen abgeschlossen waren, ging es um halb 7 Richtung Lübeck.
> An dieser Stelle möchte ich meiner Mutter danken, die mich heute hin- und zurückgefahren hat, Fotos geschossen hat und mich nach dem Marathon in Beobachtung hielt. Danke!
> Alleine würde ich nie zu einem Marathon fahren. Man kann seinen Körper einfach nicht einschätzen, wie er auf so einen Hochleistungssport reagiert.
Viertel vor 8 waren wir dann beim Haerder Center in Lübeck, bei der Startunterlagenausgabe, angekommen. Nun war noch viel Zeit bis zum Start.
Ich vertrieb mir die Zeit mit Musik hören, um mich nochmal mental auf den Marathon vorzubereiten.
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Gedanken vor dem Lübeck Marathon – Morgen ist es soweit!


Den Trainingsplan für die letzte Woche habe ich gut durchgezogen. In dieser Woche war dann die schwierigste Phase des Marathontrainings.
Tapering. Erholung & Regeneration. Die Füße ruhig zu halten ist echt nicht einfach. Es gab zwar 3 Trainingseinheiten, die waren aber so kurz, dass es sich fast nicht lohnt loszulaufen. ;)
Von Montag bis Mittwoch habe ich mich versucht proteinreich zu ernähren. Von Donnerstag an bis heute gab es Kohlenhydrate. Lecker.

Auch die Statistik sagt Gutes voraus. Minimale Müdigkeit, hoher Fitnessgrad.
Ich fühl mich heute zwar etwas müde, aber 2 Tage ohne Sport sind irgendwie anstrengend ;)

Vorhin habe ich noch mal meine Playlist für den Marathon überarbeitet. Ausnahmsweise laufe ich mit Musik. Hier in Deutschland ist es ja noch erlaubt.

Die Klamotten & sonstige Sachen sind soweit gepackt. Mein Garmin aufgeladen, der Zeitplan gedruckt.

Tja, viel bleibt nun auch nicht mehr zu sagen/schreiben.
Ich fühle mich ganz in Ordnung. Ich bin sehr gespannt, wie es morgen laufen wird. Wie es mir auf der Strecke ergehen wird und wie anstrengend die Ansteigungen (vor allem der Herrentunnel) sein werden.

Vorwerfen kann ich mir nichts. Ausreichend trainiert habe ich.
Was nun noch schief gehen könnte ist, dass ich mich morgen einfach nicht wohl fühle, ohne Grund schwere Beine habe oder es eine totale Wetteränderung gibt.

Voraussichtlich werde ich morgen Abend einen kurzen Bericht (oder auch einen vollständigen & längeren Bericht) zum Lübeck Marathon hier im Blog veröffentlichen.
Bis dahin!

Euer
Michael

Gedanken vor dem Lübeck Marathon [1] – 2 Wochen to


Im Post “Gründe, wieso der Lübeck Marathon besser laufen wird” beschrieb ich einige Gründe, wieso es besser laufen wird.

Nach dem New York City Marathon Tune-Up war ich etwas enttäuscht, da der Lauf relativ schief ging. Keine gute Zeit.

Vor dem New York City Marathon – Tune Up Wettkampf lief es im Training nicht unbedingt so wie gewollt. Schwere Beine und einige andere Faktoren, die das Training nicht unbedingt verbesserten. Nach einig paar zusätzlichen Regenerationstagen lief es dann wieder.

Mir schwirrt eigentlich nur noch der 23. Oktober im Kopf herum.
Im anderen Artikel schrieb ich, dass ich insgeheim mit dem Gedanken der magischen sub3 spiele, aber ich habe festgestellt, dass es derzeitig zu früh ist.
Vielleicht an einem perfekten Tag, wo es wirklich perfekt läuft wäre es möglich. Derzeitig denke ich mir, dass das Ziel zu hoch gegriffen ist.

Mir würde es vollkommen reichen unter 3:10:00 ins Ziel zu kommen. Möglich ist es, aber wie es letztendlich laufen wird, werde ich erst während des Marathons sehen.

Die Vorbereitungen für den Marathon laufen derzeitig gut.
4 Lange Läufe an den letzten 5 Wochenenden (ein Wochenende musste ich ihn aufgrund von einer Erkrankung ausfallen lassen). 3x30km und 1x 35.

Planung für diese Woche:
Für diese Woche sind noch 2 ruhige Dauerläufe, ein schönes Intervalltraining, sowie noch ein kürzerer Tempodauerlauf geplant.
Für das kommende Wochenende ist noch ein ruhiger 20km Lauf geplant, bei dem ich noch ein paar Anstiege mitnehmen werde.

In der nächsten Woche folgt dann die Taperingphase.

Ich freue mich schon wie verrückt auf den Lübeck Marathon.
Nächste Woche werde ich mich nochmal melden und die letzten Infos rausrücken.

ING New York City Marathon Tune-Up [25.09.2011]


Zufällig war ich zu dem Zeitpunkt mit meinen Eltern in New York [Danke fürs mitnehmen] im Urlaub.
New York ist schon gewaltig.
Zuvor waren wir noch 5 Tage in San Francisco.
Am 24.09. ging es dann von San Francisco nach New York. Immerhin auch 6 Stunden Flug.
Wer mich kennt, weiß, dass ich lange Flüge/dauerhaftes Sitzen nicht ausstehen kann. Aber was tut man nicht alles für USA.

Vorbereitet habe ich mich nicht auf den Lauf. Es sollte auch eher ein einmaliges Spaßerlebnis sein.
Aber weiter im Text.
Nach den 6 Stunden Flug waren wir dann gegen 18 Uhr im Hotel – nähe Broadway – angekommen.
Die Luft erschlug einen förmlich. 25°C und eine Luftfeuchtigkeit von ca. 80%.
Wenn man die derzeitigen Temperaturen und reine Luft aus Kiel gewöhnt ist, dann ist das grausam. Noch ein Restaurant gesucht, damit ich Pasta essen konnte und kurz danach ging ich auch schon ins Bett.
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Keine Teilnahme am 11. Bordesholmer See & Run – Lauf

Die Laufschuhe blieben heute im Keller

Die Laufschuhe blieben heute im Keller


Wenn es einem nicht gut geht, soll man nicht an einem Lauf teilnehmen.
Während der letzten Woche ging es mir durch stärke Kopfschmerzen, Magenproblemen und dazu sehr schweren Beinen nicht besonders gut.

Zum Samstagabend hin wurden die Magenschmerzen auch nicht gerade besser. Somit beschloss ich gestern Abend, nicht am Bordesholmer See & Run Lauf teilzunehmen.
Insgeheim habe ich gehofft, dass es mir heute morgen besser gehen würde.
Es ging mir einigermaßen gut, aber dennoch ließ ich den Wettkampf ausfallen.
Es wird wohl besser sein.

Es tut trotzdem weh einen Wettkampf ausfallen zu lassen.
Innerlich kämpft man mit dem Gedanken, ob es doch gut gelaufen wäre, aber nach einiger Zeit findet man sich auch mit dem Gedanken zurecht.

Kiel Lauf 2011 [11.09.2011]

Nun ist der Kiel Lauf dieses Jahr auch schon vorbei.
Ich bin dieses Mal auf der Halbmarathonstrecke gelaufen.
Im Gegensatz zu den anderen Startern bei den kürzeren Strecken konnte ich fast schon ausschlafen. 8.15 aufstehen. Luxus für ein Wettkampf.
Wie jedes Jahr, wurde es mal wieder etwas wärmer. Nach den letzten Woche eigentlich ein Wunder.
Einige beschwerten sich auch über die hohe Luftfeuchtigkeit.
Seit einigen Tagen dachte ich schon an den Kiel Lauf.
Ich war mir mit der Zielzeit relativ unsicher. Wäre ein Schnitt unter 4min/km zu schaffen?

Gegen 20 vor 10 war ich dann beim Start/Ziel angekommen. Dieses Mal lief ich wieder unter der “SG Fördesparkasse Kiel” Flagge. Ein kurzes Bild für die Vereinschronik und man wärmte sich anschließend noch etwas auf.

Wie vor jedem Lauf sah ich eher weniger fit aus. Müde. Perfekt fühlen tat ich mich auch nicht unbedingt. Aber das ist mittlerweile eine Grundvorraussetzung für Wettkämpfe. Läufer/innen sollten dies verstehen ;)

10.50 fiel der Startschuss. Die ersten Kilometer liefen gut. Fast schon zu gut. Ich konnte meine Taktik (1. Runde langsam angehen; 2. nochmal powern) leider nicht 1:1 umsetzen.
Wie man unter anderem im folgenden Kilometer Split sieht.

Viel von der Strecke gibt es nicht zu berichten. Gänsehaut auf der Holtenauerstraße durch die Anfeuerungsrufe der Zuschauer ging es dann an der alten Lessinghalle (ehemalige Schwimmhalle) Richtung Ziel. Es lief gut. Meine persönliche Bestzeit auf 10,5km vom Kiel Lauf im letzten Jahr konnte ich sogar um eine Minute überbieten.

Am Anfang der 2. Runde hatte ich etwas mit mir selbst zu kämpfen. Vielleicht war es auch die Vorsicht, die mich langsamer laufen ließ. In der ersten Runde waren die Ansteigungen kaum ein Problem gewesen. In der zweiten Runde hatte ich teilweise schon gut zu kämpfen.

Meinen Pace konnte ich erst auf den letzten 1,5km wieder unter 4 Minuten bringen.

Vielleicht wäre es auf der 2. Runde etwas besser gelaufen, wenn ich einen Konkurrenten gehabt hätte. Vor mir war einer, aber zu weit weg um ihn doch noch einzuholen.
Wie ich durch die Moderation erfuhr, befand sich Anke Tiedemann hinter mir.
Sie durfte mich einfach nicht einholen. Sie tat es dann auch nicht. Es war das erste Mal bei einem Lauf, dass ich sie hinter mir lassen wurde.
Sie lief trotzdem eine grandiose Zeit.

Während es am Ende noch bergab zum Ziel ging – angefeuert von einigen Teamkollegen der Runaways – zog ich mein Tempo nochmal an, ohne auf die Zeit zu achten.
Kurz vor dem Ziel sah ich dann auf die Uhr. Eine Zeit unter 1:24h würde es werden.
Die letzten Meter: Offizielle Zeit: 01:23:56min Netto: 01:23:53

Zufrieden. Vor mir, die üblichen Verdächtigen. Sowie die auf den ersten Plätzen verteilt: die Kenianer.
Am Ende landete ich also auf dem 21. Gesamtplatz und wurde 1. in meiner Altersklasse (MJA).

Frisch geduscht und umgezogen blieb ich dann noch bis zur Siegerehrung. Die Altersklassenplätze wurden alle mit einem Pokal geehrt.
Die SG Fördesparkasse konnte in der Team/Firmenwertung ebenfalls den 1. Platz belegen.

Fazit: Hätte ich die Taktik besser umgesetzt, das Wetter besser mitgespielt hätte & in der zweiten Runde einen Konkurrenten in der Nähe gehabt hätte, wäre das Ergebnis noch ein weniger besser.

Ein guter Tag neigt sich nun auch dem Ende entgegen. Den Rest des Tages recht schlaftrunkend, bin ich doch froh, langsam ins Bett zu gehen.

Ich hoffe, alle die beim Kiel Lauf – egal welche Strecke – mitgelaufen sind, hatten einen schönen Tag & ein tolles Ergebnis.
Bei einem solchen Event gilt schließlich: Es geht um die Teilnahme und den Spaß am Laufen/Sport und nicht immer um die Zeit.

Euer Michael ;)

Die Daten:
Strecke: 21,1km (Halbmarathon)
Zeit: 01:23:53
Pace: 3:59

Und hier noch ein paar Bilder von mir vom Kiel Lauf 2011.
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Die Ergebnisliste vom gesamten Kiel Lauf kann man auf davengo einsehen.
Offizielle Fotos von der Veranstaltungen befinden sich hier: Fotos vom Event

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