Famila-Kiel Marathon – 10km [28.02.2015]

Das Training läuft derzeitig überhaupt nicht rund und es fehlt die Kraft fürs Laufen. Der Montag und Dienstag waren körperlich eine Qual und ich ließ das Lauftraining auch sein.

Am Mittwoch gab es eine 8,6km Einheit. Aber ich wurde einfach nicht fit. Ich weiß immer noch nicht, ob ich einfach erkältet oder krank bin. Eine gewisse Dauermüdigkeit ist leider vorhanden.

StartAm Donnerstagabend ging es natürlich zum Kraulkurs (ich werde noch darüber berichten). Da am selben Tag morgens mein Rad einen Platten hatte und ich mein Rennrad nicht bei der Schwimmhalle abstellen wollte ging es laufend hin und zurück (je knappe 2,9km). Zu dieser Jahreszeit gar nicht so angenehm wenn man einen Blick auf die Temperaturen wirft.
Ich machte mir schon am Abend Gedanken, ob ich den Lauf überhaupt mitlaufen sollte. Ich hatte beim Kraulkurs einen kurzen heftigen Krampf, der danach leider auch blieb.

Am Freitag stand meine Entscheidung dann fest:
Ich laufe den Wettkampf mit, aber nicht auf “volle Pulle”. Also konnte ich auch ohne Probleme am Freitag 4 Kilometer zum Startunterlagen abholen laufen und 4 Kilometer zurück. Es fühlte sich schlecht an.

Der Schlaf war auch nur mittelmäßig erholsam. Frühstück, ein paar Dehnübungen und um kurz vor halb 10 zog ich dann auch meine Laufsachen langsam mal an.
Ich lief 4 Kilometer zum Start hin und war ca. 5 Minuten vor dem Startschuss an der Ziellinie, wobei ich mich dieses Mal extra ein paar Reihen weiter hinten einsortiert hatte, um nicht zu schnell loszulaufen.

Der Startschuss fiel und die Menge setzte sich in Bewegung. Ich orientierte mich kurz. Henning war zu dem Zeitpunkt zu weit vorne, als das ich ihn hätte einholen können. 500 Meter nach dem Start hörte ich dann eine bekannte Stimme neben mir. Tobias auf dem Rad. Wir wechselten ein paar Worte. Anschließend fuhr er zu Henning auf, der ein paar hundert Meter vor mir lief.

DSC_2341Alleine Laufen wollte ich nicht erhöhte kurzzeitig das Tempo und mit Henning gemeinsam laufen zu können.
Nach der Wende spürten wir bei den Gegenwind. Sehr angenehm war dies definitiv nicht. Und – oh wunder – so richtig entspannt war es auch nicht.

Wir liefen gemeinsam am Ziel vorbei. Jetzt waren es noch zwei Kilometer. Das Tempo wurde auf dem letzten Kilometer dann noch stark angezogen.

Am Ende noch ein Schlusssprint und ich war nach 36:33 Minuten im Ziel.

Dafür, dass ich es am Anfang langsam habe angehen lassen und mich in der Woche gar nicht so gut fühlte, war dies ein akzeptabeles Ergebnis.

Nach einer kurzen Auffrischung im Ziel lief ich dann noch 3,5km nach Hause aus.
In den nächsten Wochen muss ich nochmal deutlich den Laufumfang erhöhen, um die Ausdaer nochmal deutlich zu verbessern.

Was war … 2014 – Bestzeiten & Events

Die Zeit läuft! Wir haben fast März und hier wurde noch kein einziger Beitrag von mir verfasst. Ich kann euch nur eines erzählen. Es war eine verdammt stressige Weihnachts-/Geburtstags/Umzugszeit.

Ab fangen wir erstmal mit 2014 an:

2014 war ein aufregendes, ereignisreiches Jahr. Sowohl sportlich, als auch privat. Viel erlebt. Höhen und Tiefen und (hängt noch alle möglichen Sprichwörter an die ihr euch so vorstellen könnt). Einige Events haben mich absolut begeistert, andere habe ich “nur so” mitgenommen.

Bestzeiten

Ja, es gab auch neue Bestzeiten im letzten Jahr.
Dazu gehört die 10km-Bestzeit vom Stadtlauf in Kaltenkirchen von 35:38min, die ich eigentlich ohne Ankündigung lief, was nach vorrangegangener Erkältungen ein Wunder war.

Keine Bestzeit, aber eine sehr schnelle Zeit lief ich beim Kowsky Lauf. Dieser Lauf fand etwas über eine Woche vor dem Kiel Lauf statt und war für mich eine Tempobestätigung. Kurze 4,5km und eine Zeit von 15:03 (entspricht 3:21min/km). Für mich war es ein beruhigendes Ergebnis. Ich habe mich nur etwas geärgert, dass dies keine 5-Kilometerstrecke war, da ich sehr wahrscheinlich noch meine 5km-Bestzeit unter die 17 Minuten hätte bringen können.

Im September kam dann der Kiel Lauf. Halbmarathondistanz. Mit viel Unterstützung (gutes Zureden) von Freunden, Familie etc. konnte ich meine Bestzeit unterbieten und lief eine 1:19:26h. Auf diese Zeit habe ich doch relativ ordentlich hinarbeiten müssen und habe beim Training meine Zweifel gehabt, ob ich überhaupt meine alte Bestzeit aus 2012 (1:21:01h) unterbieten kann. Die größten Zweifel gab es deshalb, da ich 2013 keinen Halbmarathon gelaufen bin und nicht mehr wusste, wie ich diesen (perfekt) einteilen sollte.

Eine Woche nach dem Kiel Lauf fand dann zu guter letzt auch der Bordesholmer Seelauf statt. Ich war selten so unmotiviert. Ich war zu diesem Zeitpunkt noch sehr angeschlagen vom Kiel Lauf. Dennoch konnte ich mir den zweiten Platz sichern und lief 52 Sekunden schneller als 2012 (2014 – 1:04:04h, 2012 – 1:04:56h).

Events

Wo fange ich denn 2014 mit den Events an? Kein Jahr hat mich so umgehauen wie dieses Jahr, wenn es um die Laufevents ging, die mit den Runaways absolviert worden.


Das erlebnisreichste Event war auf jeden Fall der Staffellauf “Relais de la Vallée du Semnon“. Wer fährt schon 1400km, um nur für ein kurzes Wochenende an einem Staffellauf teilzunehmen? Ja richtig erraten: Die Runaways.LzdM 2014 - "Auslaufen"

Alles was es darüber zu wissen gibt könnt ihr im Beitrag dazu lesen oder schaut euch das Video zum Lauf an. Wir hatten definitiv Spaß!

Der Lauf zwischen den Meeren 2014 hat auch mal wieder sehr viel Spaß gemacht, auch wenn ich die Woche vor dem Lauf doch etwas angeschlagen war und die Entscheidung mitzulaufen nicht die Beste war, sieht man hier ebenfalls am Video, dass wir Spaß hatten!

Weitere Events waren dann noch der Eckernförder Staffelmarathon und der Kreis-Lauf-Plön, die aber jetzt nicht unbedingt weiter erwähnt werden müssten.

Fazit

Bin ich zufrieden mit 2014? Ja und nein, mir fehlte – gerade bei den Einzelläufen der Spaß bei den Wettkämpfen. Bis auf den Kiel Lauf, dem Stadtlauf Kaltenkirchen und dem Kowskylauf fehlte ein wenig die Freude.

Das Training lief – irgendwie – “ganz okay”, aber mein Körper machte mir relativ häufig ein Strich durch die Rechnung (Anhaltender Erschöpfungszustand, sowie Probleme mit dem Fuß am Anfang des Jahres)

Ich bin dennoch sehr zufrieden mit den Bestzeiten über die Halbmarathon-, sowie über die 10km-Distanz. Das Jahr hätte schlimmer laufen können, dennoch werde ich 2015 ein wenig ändern und ein paar Wettkämpfe auslassen (wie ich bereits mit der Winterlaufserie im Dänischen Wohld getan habe).

Was folgt? Darüber werde ich im nächsten Beitrag berichten. Langsam tut sich wieder etwas!
Kurz nach dem Startschuss

 

 

Euer
Michael

Zum Jahresende geht es wieder bergauf

Der September hat mich absolut gefordert und meinem Körper ganz schön zugesetzt. Zu viele und zu lange Wettkämpfe (5. Kowsky Team- und Firmenlauf, Kiel Lauf, Bordesholmer Seelauf & der Staffellauf in Frankreich.

Anfang Oktober noch etwas ausgelaufen um mindestens etwas Bewegung zu haben. Eine Woche Urlaub mit 0% Belastung darauffolgend 10 Tage erkältet. Immerhin habe ich durch einen Gesundheitstag von meinem Arbeitgeber ein wenig Gefallen am Spinning und somit im Fitnesscenter einen guten Ausgleich zum Laufen gefunden.

Das war im Endeffekt auch schon die Zusammenfassung des Oktobers.

Die Form ist in Arbeit
Die Form ist in Arbeit

Der November lief dann langsam wieder an. Zwar kein allzu großen Laufumfang, dafür aber viel Abwechslung durch den Ende Oktober angefangenen Kraulschwimmkurs.
Mit 163 Laufkilometern, Knapp 3 Stunden Schwimmen (bzw Anwesenheit beim Kraulkurs), 5 Stunden Kraft- & Stabitraining, sowie 6km am Rudergeräte und 4 Stunden Spinning war der November sehr abwechslungsreich. Dies kam leider auch dadurch, dass ich beim Laufen immer wieder am rechten Schienbein bzw. rechten Fuß Probleme mit der Stabilität hatte und die Schmerzen immer stärker wurden.

Am Montag (8.12) ging es dann zum Orthopäden. Ausgeleierte Sehnen/Muskeln. Kurz zu viel Bewegungsraum des Fußes. Die Muskeln/Sehnen versuchen dem beim Laufen entgegenzuwirken, aber diese “Arbeit” der Muskeln verursacht die Schmerzen. Krankengymnastiktermine und eine Fußbandage zum Laufen verschrieben bekommen. KG Termine habe ich erst ab Anfang Januar.
Die Fußbandage trage ich schon beim Laufen. Ich muss mich noch stark daran gewöhnen und aufpassen, dass ich die Bandage nicht zu fest schnüre.

Weniger Kilometer und derzeitig mehr Abwechslung
Weniger Kilometer und derzeitig mehr Abwechslung

Was die Anzahl der Trainingseinheiten und Kilometer angeht versuche ich bis zum Ende des Jahres wieder auf 100% zu sein. Da ich ab dem 24. auch mal für knapp zwei Wochen Urlaub habe, werde ich während dieser Zeit den Umfang wieder leicht steigern.

Einen kleinen Jahresrückblick wird es dann Anfang 2015 geben.
Bis dahin!
Euer Michael!

Relais de la Vallée du Semnon 2014

Eigentlich hatte ich mir vorgenommen einen zweiteiligen Artikel zu schreiben, aber aufgrund des Zeitmangels (und des späten Schreibens) werde ich mich etwas kürzer fassen als geplant.

Bain-de-Bretagne - Vallee de Semmon 2014Am “Wochenende” vom 26.09-29.09. begaben sich die The Runaways nach Bain de Bretagne.
Am frühen Freitag gegen 4:30h ging es nach Frankreich. Es war eine lange Autofahrt und ich habe gemerkt, dass die Musik auf meinem Handy eindeutig nicht für eine 16-stündige Autofahrt reicht.

Am Abend wurden wir von den Gastfamilien sehr herzlich empfangen. Jeder wurde jedem vorgestellt und wir sagten gleichzeitig auch welche Strecke wir laufen würden.
Nachdem ich meinte, dass ich den Halbmarathon laufen würde kamen einige Sprüche (auf Englisch).

Möchtest du nicht noch ein paar Gläser Wein trinken? Könnte auf der Strecke hilfreich sein.

Kurz gesagt meinten unsere Gastfamilien, dass fast alle Strecken hügelig sind, aber der Halbmarathon besonders fiese Steigungen hat. Das kann ja lustig werden
Der Abend war durch die lange Autofahrt dann auch schon früh zu Ende. Das Essen war aber typisch Französisch sehr lecker.

Tobi und ich waren bei der gleichen Gastfamilie untergebracht. Der Gastvater läuft selbst, sodass wir uns noch am Vorabend zu einem gemeinsamen Lauf um 8 Uhr verabredet haben. Gemütlich ging es 4,5km erstmal um den See.
Den Rest des Tages verbrachten wir mit Sightseeing. Wir besuchten die Städte Cancale und Saint Malo sowie die beeindruckende Küstenlandschaft zwischen ihnen.
Nicht nur die Städte waren total angenehm, sondern auch das Wetter spielte mit. Warm, wärmer, Sommer!

Wir kamen relativ spät wieder und somit gab es auch bald schon Abendessen, welches sich aber sehr in die Länge zog und somit kamen wir erst um halb 12 mit vollem Magen ins Bett.

Der Morgen war dann relativ entspannt. Aufstehen, Duschen und ab zum Start. Tobi war Startläufer und sicherte uns am Anfang den 3. Platz. Anschließend kam ich. Sichtlich nervös nach den ganzen Vorwarnungen stand ich am Wechselpunkt.
Tobi übergab den Transponder an mich und ich lief los. Wo ist eigentlich unsere Radbegleitung?
Nach 3 Kilometern kam auch unsere Radbegleitung bei mir an.

Die einzelnen Kilometer
Die einzelnen Kilometer

Einer der ersten Anstiege
Einer der ersten Anstiege
Die ersten 9 Kilometer konnte ich alle zwischen 3:33 und 3:50 durchziehen. Das lag nicht zuletzt daran, dass es hier meist bergab ging.
Da ich wusste, dass ich dies alles auch wieder hochlaufen musste versuchte ich mir dennoch alles so gut wie möglich aufzuteilen, was aber schwierig ist, wenn man nicht weiß was kommt oder allgemein nur relativ flache Strecken gewöhnt ist.

Ab Kilometer 10 ging es eigentlich nur noch bergauf. Beziehungsweise wenn es mal bergab ging, muss ich das gleiche Stück auch gleich wieder bergauf laufen.
Es überholten mich ein paar Läufer. Es war unmöglich da mitzuhalten. Es war denen anzumerken, dass sie die Strecke kannten.
Auf den letzten 700 Metern ging es nochmal bergauf. Ein Läufer lief an mich heran. Das letzte Stück liefen wir gemeinsam. An ein richtigen Schlusssprint bei einer solch schönen Steigung war nicht mehr zu denken. Die Kraftreserven waren aufgrund des ganzen Monats und wegen dieser hügeligen Strecke erschöpft.

Die Höhenmeter
Die Höhenmeter

Im Ziel war ich dann froh den Transponder an Torben übergeben zu können. Mit dem auf den letzten Metern zusammen gelaufenen Läufer wurde abgeklatscht und so ging es wankend zurück zum Auto. Mir ging es fast so “gut” wie beim Lauf zwischen den Meeren.

Am Ende des Relais de la Vallée du Semnon konnten wir uns dank Sörens absoluter Glanzleistung auf der letzten Etappe den 6. Platz sichern.

Was für ein grandiose Leistung aller unser Läufer!

Nach dem Zieleinlauf
Nach dem Zieleinlauf

Am Abend wurde das Ergebnis zusammen mit der französischen Partnerschaftskommission gefeiert.

Am Montag ging es dann auf Richtung Heimat. Durch einen Motorproblem schlichen wir im Deutschland nur noch mit einer Geschwindigkeit von maximal 110km/h auf der Autobahn entlang, wodurch wir erst gegen 2 in Kiel waren.

Trotz der langen Autofahrt hat dieser Staffellauf und das ganze Drum-Herum sehr viel Spaß gemacht. Es war ein wirklich besonderes Erlebnis!

14. Bordesholmer Seelauf [21.09.2014]

Zieleinlauf Bordesholmer Seelauf 2014
“Du siehst voll fertig und verschlafen aus” – Danke ;) Das hört man sehr gerne, wenn man zu einem Lauf aufsteht.
Eine Woche nach dem Kiel Lauf findet immer der Bordesholmer Seelauf statt. Immer wieder unpassend. Innerhalb einer Woche kann man sich nicht von einem Halbmarathon erholen, bei dem man alles gegeben hat.

Dennoch ging es mit Mutter zum Bordesholmer Seelauf. 17,2km sind wirklich anstrengend. Tobias und Marcel wollten nur einen Trainingslauf aus diesem Lauf machen – was eigentlich auch sinnvoll war nach dem Kiel Lauf. Zudem wollen sie in Neumünster nochmal auf der Halbmarathondistanz angreifen.

Warmlaufen, beruhigende Worte wurden mir noch zugeflüstert und dann standen die Läufer um 10 Uhr auch schon an der Startlinie. Es regnete nicht, der Wind hielt sich in Grenzen und die Temperatur zum Laufen perfekt.

Der Start war verhalten, aber in einem sehr angenehmen Tempo. Michael Wittig machte von Anfang an Druck. Nachdem erst fast die erste Abbiegung verpasst hatte, setze er sich dennoch wieder schnell nach vorne. Olaf Struck und ich hinter ihm.
Höhenmeter - Bordesholmer Seelauf
Bei Kilometer 6 die erste Steigung. Die ersten 5 Kilometer noch in einem Durchschnittstempo von 3:40min/km wurde es jetzt bis zum Ende deutlich langsamer. Bei den folgenden 10 Kilometern war fast kein Kilometer unter 3:50min/km. Wittig war mittlerweile kaum noch in Sichtweite. Somit waren Olaf und ich wohl relativ froh, dass wir bis Kilometer 14 zusammenliefen und gegenseitig noch mal ein wenig Druck machten. Aber die Energie war auf jeden Fall raus. Keine Reserven. Nichts mehr vorhanden.

Bei Kilometer 14 stand dann noch Henning am Rand – seiner Meinung nach sah das Laufen bei mir noch locker aus – (Mein Gefühl sagte mir zu dem Zeitpunkt etwas Anderes).
Ich hatte die Vermutung, dass Olaf Struck sich nur kurz hinter mir erholt und dann nochmal angreifen würde.
Zwischenzeiten - Bordesholmer Seelauf 2014
Mittlerweile überholte man die 10-Kilometer-Läufer, die sich ebenfalls auf den letzten Kilometern befanden. So musste man zwar ein wenig Slalom laufen, aber immerhin zogen sie einen noch.
Auf den letzten 800 Metern zog mich noch ein junger Läufer, der mir auch nochmal gut zuredete. Als es dann auf die letzten 200 Meter am Sportplatz ging gab ich nochmal alles.

Nach 1:04:04h war ich dann als Gesamt zweiter im Ziel. Für mich meinen persönlichen Streckenrekord aus 2012 um 52 Sekunden unterboten (01:04:56h).
Im Ziel war ich dann doch ein wenig schwankend unterwegs, sodass eine Sanitäterin noch ein paar Mal nachfragte, ob es mir gut ginge. Nach ein paar Minuten beruhigte sich dieser Zustand aber wieder.

Vor dem Start unterhielt ich mich kurz mit Marco Pohlmann und äußerte mich folgendermaßen “Ich bin ganz schön fertig”. Später meinte er noch “…dafür ist ein zweiter Platz doch höchst respektabel”.

Von der Renneinteilung war es nicht perfekt, aber mit diesem Ergebnis kann ich nach dem Kiel Lauf dennoch sehr glücklich sein.


Kommenden Freitag (besser gesagt in der Nacht von Donnerstag auf Freitag) geht es mit einigen Runaways nach Frankreich zum Staffellauf nach Bain-de-Bretagne. Sonntag wird gestartet. Ich werde dort die längste Strecke (~21.2km) laufen. Montag geht es dann zurück.
Der Bericht dazu folgt wohl irgendwann in der nächsten Woche.

Nach dem Wochenende werde ich wohl erstmal 3 Kreuze machen. Am Ende werden 64 Monats-Wettkampfkilometer im Lauftagebuch stehen. Den Oktober werde ich dann sehr ruhig angehen. Vielleicht werde ich einen Wettkampf mitlaufen, aber ich denke, dass ich eher meinem Körper etwas Erholung im Urlaub gönnen werde.