Eckernförder Staffelmarathon [14.06.2015]

Der letzte Staffellauf, der letzte Wettkampf vor einer Wettkampfpause ist nun vorbei.
Der Abschluss fand am vergangenen Wochenende beim Eckernförder Staffelmarathon statt. Dabei ging es 10×4,2km für uns auf die Strecke.
Es stand schon in der Zeitung, dass wir dieses Jahr keine Chance haben würden unseren Titel zu verteidigen. Wenn man sich so angeschaut hat wer in den Teams vor uns mitgelaufen ist, war das auch keine Schande.

In der Nacht zuvor plagten mich leider kräftige Magenkrämpfe, Rückenschmerzen und Kopfschmerzen, die am Morgen zum Glück verschwunden waren, aber ich war überhaupt nicht ausgeschlafen oder ansatzweise fit.
Als wir unser Zelt und Bänke in Eckernförde aufgebaut hatten wäre ich auch fast auf der Bank eingeschlafen.

Eckernförder Staffelmarathoin 2015
Eckernförder Staffelmarathoin 2015

Um 10 Uhr ging es mit Philipp als Startläufer los. Ich hatte zum Glück noch etwas Zeit und musste erst um 11:26 auf die Strecke. Das reichte immerhin um etwas frischer in das Rennen zu gehen. Unser 3. Platz war zu dem Zeitpunkt eigentlich schon relativ sicher.

Ich startete mit einem 3:18er Schnitt. Der Start hätte deutlich schneller sein können, aber ich fühlte mich nicht besonders gut auf dem ersten Kilometer. Die einzige Steigung auf der Strecke hoch, durch ein kurzes Waldstück wieder bergab und schon war ich auch wieder in der Zielgasse, die von Zuschauern bevölkert war. Auf den letzten 200 Metern gab es dann noch einen Zielspurt und ich konnte den Staffelstab auf Marcel M. übergeben.

An dem Tag konnte ich die zweitbeste Zeit unseres Teams auf der Strecke verbuchen. Mit 13:56min auf 4.2km (3:19/km) war ich auch mehr als zufrieden. Ich sollte mal wieder einen 5km Lauf mitmachen… ;)

Nach dem Grillen und der Siegerehrung ging es glücklich, aber auch verdammt müde und erschöpft nach Kiel.

 

Kreis-Lauf-Plön [07.06.2015]

Sonntag, 07.06.2015 – Teil 2
Diesen Teil des Berichtes schreibe ich nun am Freitag, den 12.06.2015 und ich habe immer noch eine leicht verhärtete Wade. Kann nicht sein? Doch anscheinend schon. Ich habe mittlerweile fast alles versucht: Dehnen, Badewanne, Blackroll, Blackroll, Blackroll, Schwimmen. Nur langsam entspannt sich die Wade.
In diesem Beitrag möchte ich aber nicht weiter über meine Wade berichten, sondern eher über den Kreis-Lauf-Plön.

Nach dem Gettorf-Lauf ging es ab nach Laboe. Dort angekommen hatte ich noch etwa 30 Minuten Zeit um mich auf meinen Staffelabschnitt vorzubereiten.

Der Wechselpunktstand war zwar schon da (genauso wie die Wechselpunktbetreuung), aber die Verpflegung war noch nicht da. (Wir waren auch dieses Jahr zu schnell)
Irgendwann kam dann auch Torben mit Tobis Vater angefahren. Wir wechselten ein paar Worte. Ich guckte kurz Richtung Wechselpunkt – sah das Fahrrad, auf dem Florens unterwegs war und dann Tobi.

Plötzlicher Staffelstabübergabe - Mit Trinken und Schlüssel in der Hand
Plötzlicher Staffelstabübergabe – Mit Trinken und Schlüssel in der Hand
„Hilfe“ Ich lief schnell mit meiner Flasche und dem Autoschlüssel zum Wechselpunkt, zog meine Jacke aus (warf sie auf den Boden) und lief noch kurz hinter Tobi hinterher, damit ich denn Staffelstab ihm abnehmen konnte.

Was für eine Hektik – Ich lief also los. Nach einem knappen Kilometer kam Florens dann auf dem Rad an und nahm mir die Flasche und den Schlüssel ab. Ich merkte jetzt schon wie erschöpft ich vom Gettorf Lauf war und mit dem Gegenwind zusammen ging nicht mehr viel.

Nach 5 Kilometern erhielt Florens einen Anruf und sagte mir, dass Marcel in Mönkeberg die 5 Kilometer noch laufen könnte. Ich überlegte kurz. Einerseits wäre ich gerne die weiteren 5 Kilometer noch gelaufen, andererseits war ich einfach nur noch körperlich platt. Also sagte ich „Ja“

Fertig in Mönkeberg
Fertig in Mönkeberg
Nach 7,5km kam ich dann in Mönkeberg an und übergab den Staffelstab an Marcel. Die 7,5km haben auch wirklich gereicht.

Ich fuhr anschließend mit dem Shuttleservice von der Fördesparkasse zurück nach Laboe und mit dem Auto anschließend nach Preetz zum Ziel.

Nach 06:22:18h war unsere Staffel dann im Ziel. Wir warteten noch bis zur Siegerehrung und anschließend ging es zurück nach Kiel, wo noch gemeinsam gegrillt wurde.

Es war ein cooler, aber verdammt anstrengender Tag!

Gettorf-Lauf 10 Meilen [07.06.2015]

Sonntag, 07.06.2015 – Teil 1!

Gettorf Lauf 2015 oder auch: Der Tag an dem ich meine Beine killte.

2011 bin ich in Gettorf das letzte Mal auf der 10 Meilen Distanz an den Start gegangen. Mir war nicht bewusst, dass es schon so lange her war. (2012,2014 passte es einfach nicht und im Jahr 2013 war ich „nur“ auf der 5km Distanz unterwegs). Wenn ich mir das Bild von 2011 so angucke bin ich der Meinung, dass ich meinen Laufstil schon deutlich verbessert habe ;)

Über diesen Gettorflauf gibt es dennoch nicht viel zu berichten. Ich kam relativ spät um 9 Uhr erst in Gettorf an und musste mich mit dem Abholen der Startunterlagen und Aufwärmen etwas beeilen. Das restliche LG Zippels – Runaways -Team war schon vor Ort. Richtig begrüßen konnte ich alle aber erst hinter der Startlinie.

Mit der coolen Startnummer „222“ ging es pünktlich um 9:30 los. Der erste Kilometer in 3:30min, der sich aber nicht besonders gut anfühlte. Ich lief mit Philipp G. einige Minuten gemeinsam in einer kleinen Gruppe, die sich hinter Karsten Meier und Philipp Müller gebildet hatte.

Man spürte den relativ kräftigen Wind schon und ich hoffte, dass die anderen Runaways schnell aufholen würden. Nur leider verpasste ich genau diesen Moment. Henning kam mit all den anderen an, Philipp Grotrian zog mit und ich kam nicht hinterher. Mist!

Ich versuchte auf der gesamten Strecke vergeblich noch anzuschließen. Zwischenzeitlich kam ich auf 20 Meter heran, aber dort ein „Heransprinten“ zu riskieren war mir zu groß. Das hätte eh nicht lange gehalten.

Michael Wittig vom Borener SV, der ebenfalls in der Gruppe lief konnte aber das Tempo der Gruppe nicht mehr mithalten und fiel hinten raus. Das war meine Chance noch einen Platz gut zu machen, obwohl ich gefühlt nicht mehr viel nach hinten raus an Tempo zulegen konnte. Es kam also auf einen Versuch an.

Taktisch blieb ich noch 2 Kilometer hinter Michael und kam immer näher und überholte ihn 2,5km vor dem Ziel.
Mit der Angst im Nacken „laufend“ versuchte ich auch etwas Vorsprung rauszuholen. Am Ende mögen es 200 Meter Vorsprung gewesen sein. Den letzten Kilometer lief ich in ~3:27/km. Dieser Überholvorgang hat Körner gekostet.

Mit einer Zielzeit von 58:48min auf 16km bin ich letztendlich sehr zufrieden. Wäre auch schlimm, wenn ich nach 2011 (01:04:57h) mich nicht deutlich verbessert hätte ;)

Ein Wettkampf/Wettlauf an einem Tag ist aber auch langweilig oder? Nach einer Körperfettmessung vor Ort (das Gerät muss sehr ungenau sein – 6,8%?) bekam ich einen Anruf von Tobi. Ein Läufer beim Kreis-Lauf-Plön ist ausgefallen. Anstatt nach Mönkeberg zu fahren sollte ich nach Laboe fahren und dann, wenn möglich, zwei Strecken laufen. 7,8km+5km? Oha!

Wie es mir beim Kreis – Lauf – Plön erging lest ihr im zweiten Teil ;)

 

Distanz: 10 Meilen / 16km
Zeit: 58:48min
Schnitt: 3:40min/km
Gesamtplatz: 8.
Altersklassenplatz: 4. (M)

Lauf zwischen den Meeren 2015

Nach der Ankunft in Jagel, wollte ich nur noch auf dem Boden liegen
Nach der Ankunft in Jagel, wollte ich nur noch auf dem Boden liegen

Mit dem Lauf zwischen den Meeren wurde das erste der drei nacheinander folgenden Staffellaufwochenenden eingeleutet.
Los ging es am Freitag, dem 29.05.2015. Von Kiel aus fuhren unsere zwei Teams (LG Zippels – Runaways) zum Lauf zwischen den Meeren, belegten die gebuchten Häuser und schlugen sich die Bäuche bei der Nudelparty voll.

Nach einer kurzen Teambesprechung am Abend verschlug es alle schon relativ früh ins Bett. Gegen kurz nach 6 kamen alle langsam aus ihren Kojen hervorgekrochen. Die Motivation kam, auch wenn das Wetter sich am Morgen noch nicht recht entscheiden konnte. Kühl und windig war es, aber der Wind kam, wie man später feststellte, aus der richtigen Richtung und sorgte für Rückenwind.

Ich lief die Strecke Dannewerk – Jagel, die ich bereits beim ersten Event überhaupt mit den Runaways 2011 lief. Damals lief ich die 9,9km Strecke in 38:21min (3:52min/km). (Eine Woche nach dem Hamburg Marathon).

Dieses Jahr hatte ich mir relativ viel Regeneration vor dem Lauf zwischen den Meer gegönnt und konnte die mittlerweile 9,8km lange Strecke nach 34:09min (3:29min/km) hinter mich bringen. Wären es 10 Kilometer gewesen wäre gleich noch eine neue 10km Bestzeit rausgesprungen. Aber man kann nicht alles haben.

Das erste Runaways Team lief als 4. in einer Zeit von 5:35:00h und das zweite Team als 7. in einer Zeit von 5:46:30h ein.

Das gesamte Team

Nach dem gemeinsamen Grillen am Abend ging es wieder mit unseren orangen Hüten und Sonnenbrillen ins Partyzelt.

Leider war das Lauf zwischen den Meeren-Wochenende wieder viel zu schnell vorbei. Der nächste Lauf zwischen den Meeren kann also kommen ;)

11. Ostufer Fischhallen-Lauf

Der 11. Ostufer Fischhallen-Lauf vom LTV Kiel-Ost liegt nun auch schon zwei Wochen zurück.

Die Erkältung war zu diesem Zeitpunkt noch nicht ganz abgeklungen und somit ging ich auch eher mit gemischten Gefühlen an den Start. Ich wollte vor dem Lauf zwischen den Meeren noch einmal wissen, wie sich das Wettkampftempo anfühlt.

(c) LTV Kiel OST
(c) LTV Kiel OST

Der Start um 10 Uhr war bescheidend. Das Startband wurde nicht kurz vor dem Start weggenommen, sodass man direkt reingelaufen ist und die Gefahr war sich zu verheddern und zu stolpern. Vorwerfen kann man dennoch hier keinem etwas.

Obwohl es leicht bergab ging war der erste Kilometer mit 3:33 kein bisschen zu schnell. Fast schon zu langsam. Anfangs lief ich noch kurz zusammen mit Henning und Nils in einer Gruppe, aber ich musste feststellen, dass das Tempo an diesem Tag noch zu viel war. Die Erkältung war noch nicht ganz weg.

Der Wind wehte an diesem Tag zu stark und raubte mir alle Kräfte. Da ich den Weg alleine bestreiten musste hieß es nur noch „Michael vs. Wind“

Ab Kilometer 5 lief ich am Ende nur noch 3:40-3:50er Zeiten. Das war definitiv ein Satz mit x.

Mit dem 7. Gesamtplatz und einer Zeit von 36:23min (3:38min/km) konnte ich an diesem Tag noch zufrieden sein.

DNS beim Ottendorfer Kanallauf

Es muss am Dienstag vor dem Ottendorfer Kanallauf passiert sein.

Im Singlet bin ich kurz vor Beginn des Gewitters losgelaufen und musste mich dann 30 Minuten lang zwischendurch unterstellen. Nachdem das Gewitter vorbei war lief ich weiter. Es schien nicht so, dass ein neues Gewitter aufziehen würde. Getäuscht. Das Gewitter und auch der Regen kam wieder. Es wurde noch kälter. Ich zog das Tempo ordentlich an, damit ich schnell in Sicherheit zu Hause sein könnte.

Am Donnerstag lief ich 10 Kilometer und merkte schon ein gewisses Schlappheitsgefühl. Da ich mittlerweile gelernt habe, dass ein Tag Pause dann ganz gut sein könnte lief ich am Freitag nicht. Samstagmorgen war aber immer noch das Halskratzen da. Meine Entscheidung, ob ich dann beim Ottendorfer Kanallauf teilnehmen werde, vertage ich aber auf den nächsten Tag.

In Laufklamotten und relativ warm angezogen ging es bei ungemütlichen Wetter mit dem Rad nach Ottendorf. Auf dem Weg merkte ich, dass es kein Sinn machen würde.
Vor Ort begrüßte ich dann unsere Teammitglieder und feuerte sie beim Start über die 5,5 bzw. 11,1km noch an. Verschwand dann aber auch, da ja schließlich Muttertag war.

Jetzt am Dienstag ist die Erkältung noch nicht richtig raus. Dazu sei gesagt, dass sie auch nicht extrem ausgebrochen ist, aber das Halskratzen und das Erkältungsgefühl ist da.

Jetzt hoffe ich, dass ich bis zum Sonntag wieder fit bin und am Ostufer Fischhallenlauf teilnehmen kann. Mit der jetzigen Vorbereitung kann ich den Lauf eh nur „mitnehmen“.